Ein Blick zurück

Die Feuerbestattung ist eine uralte traditionsreiche Bestattungsform, die bereits 3000 Jahre vor Christus praktiziert wurde. Auch Cäsar ließ seinen Leichnam kremieren. Feuer gilt bis heute als reinigendes Element, das in der Lage ist, Materie von einem Zustand in den anderen zu versetzen. Deshalb steht die Feuerbestattung beispielsweise bei Buddhisten und Hindus im Zusammenhang mit der religiösen Vorstellung vom Werden und Vergehen.

Bei uns war die Kremierung bis Ende des 18. Jahrhunderts verboten, wurde dann aus hygienischen Gründen wieder eingeführt und 1934 im Grundgesetz der traditionellen Erdbestattung gleichgestellt. 1963 erkannte auch die katholische Kirche diese Bestattungsform an.

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Lange Zeit waren Krematorien funktionale Einäscherungsanstalten, in denen die Mitarbeiter im Blaumann, mit Helm und Sicherheitsschuhen herumliefen. Verstorbene wurden wie Gegenstände entsorgt. Der Bestatter gab den Leichnam ab und nach langer Wartezeit kam eine Urne zurück, deren Inhalt der Verstorbene war. Alles lief kalt und unpersönlich ab. Auch an die Umweltbelastung wurde lange Zeit kein Gedanke verschwendet.

Erst mit Gründung von „Die Feuerbestattungen“ wurde über diese Unzulänglichkeiten nach­gedacht.

Inzwischen ist die Feuerbestattung eine würdevolle und ökologisch sinnvolle Übergabe eines Verstorbenen an die Natur.
Optimal geschulte, einfühlsame Mitarbeiter/innen, eine ansprechende Architektur und modernste Technik machen die Feuer­be­stat­tung heute zu einer auf die jeweilige Per­sön­lichkeit abgestimmten Art des Ab­schied­nehmens. Und das ist gut so, denn die Zahl der Feuerbestattungen in Deutschland steigt stetig.